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Aktuelles (mehr oder weniger)

Jaja, ich mags nicht, sowas gleich am Anfang eines Eintrags schreiben zu müssen: Aber hier hat sich in letzter Zeit wohl nicht wirklich viel getan, oder?
Bedauernswerter weise nicht, das lag aber daran dass ich meinen internetlosen (!) Urlaub erst mal genossen habe und mich erst jetzt wieder in die Filmwelt stürze und wühle. Und verpasst hab ich einiges!
Zum einen ist nun ein 2. Trailer zum Spike Jonze Debut Where the Wild Things Are erschienen, ist aber nicht ganz so stimmungsvoll wie der erste. (Oder zumindest sehe ich das so)
Über Paris je t’aime habe ich ja bereits berichtet, nun gibt es sozusagen ein Sequel dazu: New York, I Love You, gleiches Konzept wie Paris je t’aime nur eben mit Schwerpunkt – wer hätte es gedacht – New York.
Und heute hab ich mich erst mal einen ganzen Tag durch neue Releases und Trailer gewühlt und mir so viele Notizen und Vormerkungen gemacht, dass ich gar nicht mehr nachkomm! (Was viele unter uns besonders freuen müsste: Der Trailer zum neuen Coen Brüder Film A Serious Man. Und der ist spritzig und unterhaltsam, hoffentlich bleibt der Film letztendlich in diesem Tempo.)
Außerdem hab ich jetzt endlich angefangen, Aki Kaurismäki Filme anzusehen. War ja auch höchste Zeit. Gesehen hab ich (nach Empfehlung eines freundlichen Kolleg Besuchers meiner Schule) Laitakaupungin valot.
Tut mir Leid, dass hier kein Review folgt, aber bald werde ich mich wieder aufraffen und wieder schreiben.
Daytime Drinking

Dass Apple auf seiner Trailer Homepage meist nur qualitative Filme vorstellt ist längst kein Geheimnis mehr. Als ich mich wieder mal durch die Trailer klickte blieb ich bei “Daytime Drinking” hängen.
Der Film des koreanischen und unbekannten Regisseurs Young-Seok Noh (der für die Produktion des Indie Streifens Geld von seiner Mutter bezog) handelt vor allem von Alkohol, Liebe und von dem ständigen Pech dass der Hauptakteur permanent erfährt.
Beginnen tut das komisch angehauchte Drama mit der Trennung zwischen Hyuk-Jin und seiner Freundin. Seine Freunde wollen ihn aufmuntern und spontan beschließt man ihn mit einer Reise auf andere Gedanken zu bringen. Doch am nächsten Tag ist nur Hyuk-Jin am vereinbarten Treffpunkt und keiner seiner Freunde zu sehen.
Die Pechsträne des Protagonisten nimmt seinen Lauf..
Auf vielen Festivals stößt der Film auf Begeisterung, aber ich werde mir noch selbst meine Meinung dazu bilden.
Powder Blue

Zuerst war mein Interesse an diesem Film gering, da er mir hauptsächlich durch die Klatschpresse ins Auge fiel. Denn Jessica Biel, die längst nicht mehr unbekannt sein dürfte, wird in dieser indie Produktion viel nackte Haut zeigen.
Drehbuch und Regie stammen von Timothy Linh Bui, welcher bereits mit seinem Drama “Green Dragon” (2001) auffiel und 2 Auszeichnungen (Humanitas Prize, Audience Award – Austin Film Festival), sowie eine Nominierung (Sundance Film Festival) erhielt.
Jedenfalls hab ich mir trotz aller Vorurteile den Trailer angesehen und – ich wurde positiv überrascht!
2 Minuten lang wirkte angenehme Post-Rock Musik auf mich ein, die von malerischen Bildern begleitet wird. Kein Gerede, nur gegen Ende hören wir Jessica Biel zwei, drei verzweifelte Zeilen sagen.
Die Handlung klingt ebenso einzigartig wie der Trailer: Ein Suizid gefährdeter ex-Priester, eine Stripperin, ein Leichenbestatter und ein Krimineller treffen zu Weihnachten aufeinander… und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Wahrscheinlich wird der Film – falls er überhaupt zu uns kommt – direkt auf DVD erscheinen.
Ich werde es mir jedenfalls nicht nehmen lassen, ihn zu sehen um eine genauere Rezension zu verfassen. Bis dahin heißt es warten. Ich bin jedenfalls gespannt.
Zum Ende noch der Trailer, welcher mich so in seinen Bann zog: