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Daytime Drinking

Dass Apple auf seiner Trailer Homepage meist nur qualitative Filme vorstellt ist längst kein Geheimnis mehr. Als ich mich wieder mal durch die Trailer klickte blieb ich bei “Daytime Drinking” hängen.
Der Film des koreanischen und unbekannten Regisseurs Young-Seok Noh (der für die Produktion des Indie Streifens Geld von seiner Mutter bezog) handelt vor allem von Alkohol, Liebe und von dem ständigen Pech dass der Hauptakteur permanent erfährt.
Beginnen tut das komisch angehauchte Drama mit der Trennung zwischen Hyuk-Jin und seiner Freundin. Seine Freunde wollen ihn aufmuntern und spontan beschließt man ihn mit einer Reise auf andere Gedanken zu bringen. Doch am nächsten Tag ist nur Hyuk-Jin am vereinbarten Treffpunkt und keiner seiner Freunde zu sehen.
Die Pechsträne des Protagonisten nimmt seinen Lauf..
Auf vielen Festivals stößt der Film auf Begeisterung, aber ich werde mir noch selbst meine Meinung dazu bilden.
Powder Blue

Zuerst war mein Interesse an diesem Film gering, da er mir hauptsächlich durch die Klatschpresse ins Auge fiel. Denn Jessica Biel, die längst nicht mehr unbekannt sein dürfte, wird in dieser indie Produktion viel nackte Haut zeigen.
Drehbuch und Regie stammen von Timothy Linh Bui, welcher bereits mit seinem Drama “Green Dragon” (2001) auffiel und 2 Auszeichnungen (Humanitas Prize, Audience Award – Austin Film Festival), sowie eine Nominierung (Sundance Film Festival) erhielt.
Jedenfalls hab ich mir trotz aller Vorurteile den Trailer angesehen und – ich wurde positiv überrascht!
2 Minuten lang wirkte angenehme Post-Rock Musik auf mich ein, die von malerischen Bildern begleitet wird. Kein Gerede, nur gegen Ende hören wir Jessica Biel zwei, drei verzweifelte Zeilen sagen.
Die Handlung klingt ebenso einzigartig wie der Trailer: Ein Suizid gefährdeter ex-Priester, eine Stripperin, ein Leichenbestatter und ein Krimineller treffen zu Weihnachten aufeinander… und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Wahrscheinlich wird der Film – falls er überhaupt zu uns kommt – direkt auf DVD erscheinen.
Ich werde es mir jedenfalls nicht nehmen lassen, ihn zu sehen um eine genauere Rezension zu verfassen. Bis dahin heißt es warten. Ich bin jedenfalls gespannt.
Zum Ende noch der Trailer, welcher mich so in seinen Bann zog: