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	<title>Kommentare zu: Powder Blue</title>
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	<description>Blog über Film, Kunst und Kultur</description>
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		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://www.filmleben.net/2009/07/powder-blue-2/comment-page-1/#comment-10058</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 21:57:40 +0000</pubDate>
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		<description>Mich haben bei dem Film weniger die Story gestört (die fand ich eigentlich sehr gelungen und potentialträchtig) und auch nicht die Stripszenen (lol), sondern die extrem pathetische Inszenierung. Es war fast schon schade, denn streckenweise war der Film wirklich extrem gut dargestellt (erwähnte Kameraeinstellungen und die Farbgebung waren super), oftmals aber durch Musik, Schauspiel und Perspektive nur noch schwülstig, sodass ich mich mitunter gefragt habe, ob der Regisseur hier einfach nur eine extrem idealisierte Version eines Dramas im Stil von 60er-Jahre-Filmen präsentieren möchte, oder schlichtweg eine Satire.

Dabei beziehe ich mich beispielsweise auf die Szene, in der sich die Charaktere von Biel und Redmayne gegenüberstehen, sich langsam ausziehen und aufeinander zuschreiten, damit es zum Liebesakt kommt. Dazu dramatisch-melancholische Musik und ein Kuss in Zeitlupe. Oder Liotta, wie er von ein paar Securitys aus dem Stripclub geworfen wird und dazu stakkatoartige Geigenmusik ertönt, als ob er gerade erfahren hätte, dass die Welt in drei Tagen untergehen würde.
Dazu kommt streckenweise ziemlicher Kitsch, etwa am Ende bei den Jenseits-Szenen oder wie Biel und Redmayne am Fenster stehen und in die Ferne blicken (und sich später an der Bushaltestelle gegenüberstehen). Wie gesagt, als idealisierte Version eines Dramas ist das sogar ziemlich gelungen, aber so eine Inszenierung wird meiner Meinung nach der doch innovativen und schönen Story bzw. ihren interessanten Charakteren nicht gerecht. So wirkt alles ein wenig lächerlicher dargestellt, vor inhaltlich ernstem Hintergrund.

(Und Lisa Kudrow als jemand anderen als Phoebe zu sehen hat sehr, sehr viel Überwindung gekostet. :&lt;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich haben bei dem Film weniger die Story gestört (die fand ich eigentlich sehr gelungen und potentialträchtig) und auch nicht die Stripszenen (lol), sondern die extrem pathetische Inszenierung. Es war fast schon schade, denn streckenweise war der Film wirklich extrem gut dargestellt (erwähnte Kameraeinstellungen und die Farbgebung waren super), oftmals aber durch Musik, Schauspiel und Perspektive nur noch schwülstig, sodass ich mich mitunter gefragt habe, ob der Regisseur hier einfach nur eine extrem idealisierte Version eines Dramas im Stil von 60er-Jahre-Filmen präsentieren möchte, oder schlichtweg eine Satire.</p>
<p>Dabei beziehe ich mich beispielsweise auf die Szene, in der sich die Charaktere von Biel und Redmayne gegenüberstehen, sich langsam ausziehen und aufeinander zuschreiten, damit es zum Liebesakt kommt. Dazu dramatisch-melancholische Musik und ein Kuss in Zeitlupe. Oder Liotta, wie er von ein paar Securitys aus dem Stripclub geworfen wird und dazu stakkatoartige Geigenmusik ertönt, als ob er gerade erfahren hätte, dass die Welt in drei Tagen untergehen würde.<br />
Dazu kommt streckenweise ziemlicher Kitsch, etwa am Ende bei den Jenseits-Szenen oder wie Biel und Redmayne am Fenster stehen und in die Ferne blicken (und sich später an der Bushaltestelle gegenüberstehen). Wie gesagt, als idealisierte Version eines Dramas ist das sogar ziemlich gelungen, aber so eine Inszenierung wird meiner Meinung nach der doch innovativen und schönen Story bzw. ihren interessanten Charakteren nicht gerecht. So wirkt alles ein wenig lächerlicher dargestellt, vor inhaltlich ernstem Hintergrund.</p>
<p>(Und Lisa Kudrow als jemand anderen als Phoebe zu sehen hat sehr, sehr viel Überwindung gekostet. :&lt;)</p>
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